Excursions

Excursions
Migrationsprozesse in Europa: von der europäischen Ebene zu ‚Problemhäusern’ in Dortmund
Exkursion nach Brüssel
Vorträge und Exkursion „Europa: Handlungsfeld der Raumplanung“
Exkursion nach Madrid
Exkursion nach Zürich

Exkursion des A-Projekts „Migrationsprozesse in Europa: von der europäischen Ebene zu ‚Problemhäusern’ in Dortmund“

Bruessel 2013

04.03.2013 – In der Zeit vom 04. bis 06. Februar 2013 führte das Fachgebiet Europäische Planungskulturen im Rahmen des A06-Projekts „Migrationsprozesse in Europa: von der europäischen Ebene zu ‚Problemhäusern’ in Dortmund“ eine Fachexkursion nach Brüssel durch. Neben grundlegenden Informationen zur Rolle der Europäischen Kommission in der EU und der EU-Regionalpolitik konnten die Studierenden vor Ort umfangreiche Informationen zum Thema Migration gewinnen.

Veranstalter: Dr. Thorsten Heitkamp, Katharina Pelka

Vom 04. bis 06. Februar 2013 waren 15 Studierende des Projekts A06 in Brüssel, um Einblicke in die Europapolitik und die europäische Dimension der Planung zu bekommen und um mit Experten vor Ort die Haltung der Europäischen Union zu Fragen der Migration zu diskutieren.

Beim Besuch der Generaldirektion „Beschäftigung, Soziales und Integration“  der Europäischen Kommission wurde der Projektgruppe zunächst die Rolle der Europäischen Kommission in der EU erörtert sowie die Grundzüge der Migrationspolitik der EU dargestellt. Der Bezug zur räumlichen Planung wurde beim Besuch der Generaldirektion „Regionalpolitik“ der Europäischen Kommission hergestellt. Im Mittelpunkt des Vortrags standen dabei die EU-Strukturpolitik und die Fördermöglichkeiten mittels Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), die am Beispiel des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen konkretisiert wurden.

Bei den Besuchen bei EUROCITIES, einem Netzwerk großer europäischer Städte, und beim Regionalen Integrationszentrum Foyer ging es dann konkret um Migrationspolitik sowie Ansätze zum Umgang mit migrationsbedingten Problemen. Für die Studierenden besonders interessant war dabei der Blick aus einem anderen Land auf die Zuwanderung von Bulgaren und Rumänen – das Thema, dass in Dortmund im Kontext der Problemhäuser sehr kontrovers diskutiert wird. Beim Besuch des Europaparlaments lernten die Studierenden zum einen die parlamentarische Arbeit von Europaabgeordneten kennen, zum anderen wurde am Beispiel der Migration deutlich, wie von Europaabgeordneten versucht werden kann, Probleme aus den Wahlbezirken in die unterschiedlichen Ausschüsse zu übertragen. Abschließend konnten die Studierenden im Parlamentarium, dem Besucherzentrum des Europäischen Parlaments, einen umfassenden Blick auf die Entstehungsgeschichte sowie aktuelle Herausforderungen der EU werfen.

Durch die unterschiedlichen Perspektiven der Akteure und Institutionen hatten die Studierenden in den Fachgesprächen die Möglichkeit, auf viele aktuell diskutierte Fragen zur EU Antworten von Experten vor Ort zu bekommen. Deutlich wurde aber auch, dass es sich bei dem Thema Migration um ein sehr komplexes Querschnittsthema handelt, dass auch auf europäischer Ebene an unterschiedlichen Stellen diskutiert wird und für das es entsprechend schwierig ist, erfolgreiche Ansätze zum Umgang mit migrationsbedingten Problemen zu entwickeln.

Exkursion nach Brüssel

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26.06.2012 – Vom 30.05.2012 bis 31.05.2012 fand unter dem Thema „Strategien europäischer Raumentwicklung “ eine Exkursion nach Brüssel statt. Die Exkursion war ein wesentlicher Bestandteil der zweiten Dortmunder Europa-Woche. Nachdem bereits zuvor in einer ersten Blockveranstaltung grundlegende Themen der europäischen Raumentwicklung vorgestellt wurden, konnten die Studierenden durch den Besuch in Brüssel Einblicke in die europäische Politik und Planung gewinnen.

Veranstalter: Dr. Frank Othengrafen, Katharina Heider, Dr. Thorsten Heitkamp

Am 08./09.05.2012 und 30.05.2012/31.05.2012 fand unter dem Thema „Strategien europäischer Raumentwicklung “ die zweite Dortmunder Europa-Woche statt.

Der Europatag am 09. Mai wurde als Anlass genommen, um in einer zweitägigen Blockveranstaltung grundlegende Themen der europäischen Raumentwicklung zu beleuchten. In fünf Vorträgen von Referentinnen und Referenten aus Deutschland, Spanien und den Niederlanden wurden den Studierenden die Relevanz Europäischer Raumentwicklungspolitik, aber auch die aktuellen Herausforderungen, mit denen Politik und Planung zu kämpfen haben, verdeutlicht.

Vom 30.05.2012 bis 31.05.2012 konnten die Studierenden praktische Einblicke in die europäische Dimension der Planung gewinnen. In Aachen wurde am konkreten Projekt die Notwendigkeit grenzüberschreitender Zusammenarbeit wie auch die damit einhergehenden Herausforderungen aufgezeigt. In Aachen wurde anhand des INTERREG-Projekts „M³- Mobilität ohne Grenzen in der Euregio Maas-Rhein“ die Notwendigkeit grenzüberschreitender Zusammenarbeit wie auch die damit einhergehenden Herausforderungen aufgezeigt. Anschließend konnten die Studierenden in Brüssel in interessanten und abwechslungsreichen Vorträgen beim Ausschuss der Regionen, beim Besuch der Generaldirektion Regionalpolitik der Europäischen Kommission und beim Netzwerk EUROCITIES unterschiedliche Blickwinkel auf die Regional- und Stadtpolitik kennenlernen. Auf großes Interesse stießen dabei die Erläuterungen, wie sich (raum)politische Entscheidungen aus Brüssel auf die räumliche Entwicklung von Städten und Regionen auswirken,und  Städte und Regionen gleichzeitig versuchen, auf Diskussionen in Brüssel einzuwirken. Der Besuch im Europäischen Parlament mit dem beeindruckenden Blick von der Tribüne des Plenarsaals, konnte zum Abschluss der Exkursion nochmal die Komplexität von Entscheidungsprozessen verdeutlichen, wenn 754 Abgeordnete aus 27 Mitgliedsstaaten in 23 Amtssprachen gemeinsam diskutieren und sich über gemeinsame Ziele einigen müssen.

Die Europa-Woche wurde finanziell und organisatorisch von Europe Direct Dortmund unterstützt.

Vorträge und Exkursion „Europa: Handlungsfeld der Raumplanung“

Gruppenbild Europawoche 2010

21.11.2011 – Vom 14.06.2011 bis 17.06.2011 fand unter dem Thema „Europa: Handlungsfeld der Raumplanung -Strategische Raumentwicklung und territoriale Kohäsion“ die erste Dortmunder Europa-Woche statt. Bestandteil der Veranstaltung war eine Exkursion zum Phoenix-See in Hörde.

Veranstalter: Prof. Klaus R. Kunzmann, Katharina Heider, Dr. Thorsten Heitkamp

Vom 14.06.2011 bis 17.06.2011 fand unter dem Thema „Europa: Handlungsfeld der Raumplanung – Strategische Raumentwicklung und territoriale Kohäsion“ die erste Dortmunder Europa-Woche statt.

In 20 Veranstaltungen haben Referentinnen und Referenten aus Belgien, Frankreich, Großbritannien, Schweiz und Deutschland über aktuelle Strategien und Programme der Raumplanung in Europa gesprochen. Die Referentinnen und Referenten kamen von der Europäischen Kommission, von der Europa-Abteilung des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung in Bonn, von EUROCITIES, dem institutionellen Sprachrohr der großen Städte in Europa, sowie von Hochschulen in Rennes (F), London (GB), Hamburg und St. Gallen (CH). Besonderes Interesse fanden dabei die Präsentationen der Referenten aus Frankreich und England, sowie von Prof. Dr. Hartmut Holzmüller von der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der TU Dortmund über unterschiedliche Management-Kulturen in Europa. Am letzten Tag berichtete Stefan Engstfeld, der europapolitische Sprecher der Grünen im Landtag von Nordrhein-Westfalen, über die europäischen Bezüge in der täglichen politischen Arbeit.

Wichtiger Bestandteil der Europa-Woche war die Kurz-Exkursion zum Phoenix-See in Hörde. An diesem Beispiel konnten die Studierenden einen praktischen Einblick in ein von der Europäischen Kommission gefördertes Projekt bekommen.

Bericht in der unizet zur Europa-Woche

Bericht im RP-Newsletter zur Europa-Woche

 

Exkursion F02 nach Madrid

Madrid-Haus

21.11.2011 – Vom 15.11.2010 bis 21.11.2010 waren die Teilnehmer des Projekts F02 in Madrid, um Bestandsanalysen im Rahmen ihres Studienprojekts „Die Wohnungsmarktkrise in Spanien: Hintergründe und Auswirkungen auf die Raumentwicklung“ durchzuführen.

Veranstalter: Dr. Thorsten Heitkamp, Katharina Heider

Vom 15.11.2010 bis 21.11.2010 waren die Teilnehmer des Projekts F02 in der Region Madrid, um Bestandsanalysen im Rahmen ihres Studienprojekts „Die Wohnungsmarktkrise in Spanien: Hintergründe und Auswirkungen auf die Raumentwicklung“ durchzuführen.

Die Projektgruppe untersucht in ihrem Studienprojekt die unvollendeten Neubaugebiete El Quiñón in Seseña und Ciudad Valdeluz in Yebes, die beispielhaft für die jüngste Entwicklung des spanischen Immobilienmarktes stehen. Um die aktuelle Situation auf dem spanischen Wohnungsmarkt besser zu verstehen, wurden die beiden Untersuchungsgebiete genau erkundet und Experteninterviews durchgeführt. Befragt wurden Bürgermeister, Immobilienentwickler, Ökologen, Stadt- und Regionalplaner sowie Wissenschaftler zu ihrer Einschätzung des Wohnungsmarktes und zu den von ihnen beobachteten Wechselwirkungen mit der Raumentwicklung/-planung, Wirtschaft, Demographie und Ökologie.

Die Projektteilnehmer konnten feststellen, dass der Bauboom der vergangenen Jahre in Spanien einen gewaltigen räumlichen und ökologischen Fußabdruck hinterlassen hat. Von einer nachhaltigen, planerisch gesteuerten Raumentwicklung kann derzeit kaum die Rede sein. Die Herausforderung für das Projekt F02 besteht nun darin, mit Hilfe der neu gewonnenen Informationen die Hintergründe und Konsequenzen der Wohnungsmarktkrise zu analysieren und im Sinne einer vorausschauenden Planung Handlungsansätze für die zukünftige Raumentwicklung der von der Wohnungsmarktkrise betroffenen Gebiete zu finden.

Exkursion A02 nach Zürich

Gruppenbild Zuerich 2010

21.11.2011 – Vom 01.03.2010 bis 05.03.2010 waren zwölf Studierende des Projekts A02 in Zürich, um vor Ort neue Ansätze zur Förderung benachteiligter Stadtquartiere kennenzulernen.

Veranstalter: Katharina Heider

Vom 01.03.2010 bis 05.03.2010 waren zwölf Studierende des Projekts A02 in Zürich, um vor Ort neue Ansätze zur Förderung benachteiligter Stadtquartiere kennenzulernen.

Die Projektgruppe beschäftigt sich in ihrem Studienprojekt mit dem Thema “Förderung benachteiligter Stadtquartiere am Beispiel der Nordstadt/Dortmund und der Langstrasse/Zürich”. Im Vordergrund steht dabei die Fragestellung, was so genannte „benachteiligte Stadtquartiere“ im jeweiligen städtischen Kontext auszeichnet und mit welchen Förderungsinstrumentarien von verschiedenen Akteuren versucht wird, gegen die jeweiligen Probleme vorzugehen.

In zahlreichen Interviews u.a. mit Stadtplanern, dem Leiter des Projekts „Langstrasse PLUS“ und Bewohnern konnten die Projektteilnehmer neue Eindrücke über die Situation im Quartier gewinnen und neue Erkenntnisse mitnehmen, wie versucht wird, mit den spezifischen Problemen umzugehen.