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Women in Academe – Die schönen und mühsamen Seiten wissenschaftlicher Mobilität

Women in Academe

Die schönen und mühsamen Seiten wissenschaftlicher Mobilität

Dr. Antje Matern & Dr. Patricia Feiertag, 22. Dezember 2020

 

Antje forscht am Interdisziplinären Zentrum für ökologischen und revitalisierenden Stadtumbau (IZS) zur Transformation von Städten und Regionen. Sie berät die Bundesregierung als Mitglied des Beirats für Raumentwicklung und hat als Gesellschafterin von Nexthamburg eine interaktive Plattform zur Stadtentwicklung mit aufgebaut. Im Laufe ihrer wissenschaftlichen Karriere war sie als Doktorandin, Post-Doc und Vertretungsprofessorin in Dresden, Hamburg, Darmstadt, Cottbus und Görlitz tätig.

In unserem Gespräch geht es um die Entscheidung zwischen verschiedenen Karrierewegen, die sich bereits zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn gestellt hat und um veränderte Sichtweisen und Einblicke, die durch Ortswechsel entstehen. Unterschiede zwischen den Geschlechtern zeigen sich ihrer Erfahrung nach auch im 21. Jahrhundert vereinzelt noch in Rollenbildern, aber auch in erlernten Verhaltensmustern.

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Forschungsprojekt AFOOT abgeschlossen

Forschungsprojekt AFOOT abgeschlossen

Grafik AFOOT

Das Forschungsprojekt „Alternd zu Fuß oder mit Fahrrad – urban mobil ohne Stress“ (AFOOT) befasste sich mit der Förderung von aktiver Mobilität im Alter und der diesbezüglichen Zusammenarbeit zwischen räumlicher Planung und Gesundheitsförderung. AFOOT verfolgte dabei einen inter- und transdisziplinären Ansatz. Im Vordergrund stand ausgehend von der Metropolregion Nordwest als Untersuchungsregion das kommunale Handeln in Klein- und Mittelstädten. Hier wurden Anknüpfungspunkte für die Abschätzung von Folgen für Gesundheit, gesundheitliche Chancengleichheit sowie Teilhabe in räumlichen Planungsprozessen identifiziert.

Im Rahmen des insgesamt sechsjährigen Forschungsprojekts wurden u.a. eine Arbeitshilfe für intersektorales Verwaltungshandeln von räumlicher Planung und Public Health zur Förderung aktiver Mobilität im Alter entwickelt, eine Querschnittstudie zu den Zusammenhängen zwischen aktiver Mobilität Älterer und der gebauten Umwelt in ländlichen Regionen sowie Klein- und Mittelstädten durchgeführt und beispielhafte Ansätze zur Förderung aktiver Mobilität im Alter in einem Reallabor erprobt.

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts und die Erfahrungen des Reallabors flossen in eine Toolbox ein, die praktische Handreichungen für eine bewegungsfördernde und alternsgerechte Kommunalentwicklung vereint. Beiträge der Toolbox thematisieren u.a. die Bedeutung sozialer Treffpunkte, das Radfahren im Alter, die intersektorale Zusammenarbeit zwischen räumlicher Planung und Gesundheitsförderung sowie die Beteiligung älterer Bewohner*innen an der Gestaltung alternsgerechter Nachbarschaften.

Die zweite Förderphase des Projekts AFOOT wurde von 2018 bis 2021 am Fachgebiet Europäische Planungskulturen und die erste Förderphase 2015 bis 2018 am Fachgebiet Stadt- und Regionalplanung durchgeführt. Das gemeinsam mit dem Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Uni Bremen durchgeführte Projekt ist Teil des Präventionsforschungsnetzwerks AEQUIPA „Körperliche Aktivität, Gerechtigkeit und Gesundheit: Primärprävention für gesundes Altern“ und wurde vom BMBF gefördert.

Download von Arbeitshilfe und Toolbox

Ansprechpartner*innen: Prof. Dr. Sabine Baumgart, Prof. Dr. Karsten Zimmermann, Paula Quentin

Conversational Cuts on Learning and Urban Resilience

Conversational Cuts on Learning and Urban Resilience

By Robin A. Chang, 9 May, 2019

Reconciling the conceptual and actual implications of urban resilience is struggle that should not only be taken up in later phases of scholarly discourses, but in early phases of developing academic education. Indeed, the process of epistemological untangling is something that we as educators as well as researchers should better confront. The former more so than the latter, as we might learn a thing or two from the process ourselves. Continue reading