Mitwirkung an der klimafreundlichen Stadtentwicklung möglich machen – unsere Erfahrungen mit dem Climathon 2020

Mitwirkung an der klimafreundlichen Stadtentwicklung möglich machen – unsere Erfahrungen mit dem Climathon 2020

24 Stunden, viel Engagement für’s Klima und Spaß, mehr als 500 Teilnehmende in ganz Deutschland, darunter 36 Studierende der Raumplanung in 5 Teams. Das Ergebnis?! 5 tolle Ideen für den gemeinsamen Klimaschutz.

Climathon Teilnehmende

Der Climathon 2020 fand am 13. und 14. November erstmals als deutschlandweites digitales Event in Zusammenarbeit mit allen deutschen Niederlassungen des internationalen ImpactHub Netzwerks statt. Dies ist ein von den Vereinten Nationen anerkanntes Netzwerk mit dem Ziel der Umsetzung der SDGs mithilfe innovativer unternehmerischer Lösungen. Der ImpactHub Ruhr befindet sich in Essen. Die Veranstaltung war eingebettet in die globale Veranstaltung Climathon 2020 der Initiative Climate-Kic, an der 145 Städte in 56 Ländern mit über 6500 Teilnehmende mitwirkten. Zeitgleich entstanden mehr als 600 Ideen zum gemeinschaftlichen Klimaschutz. In Zusammenarbeit mit kommunalen, privatwirtschaftlichen und Forschungs-Partnern, u.a. dem CET der TU Dortmund, der Fakultät Informatik der FH Dortmund und der Fakultät Raumplanung (Fachgebiete EPC, RIM und RAM), wurden im Vorhinein konkrete „Challenges“ bzw. Aufgaben formuliert, die im Verlauf der Veranstaltung bearbeitet wurden. Für unsere Teams hieß dies 24 Stunden Brainstorming zum Thema: „Collective impact platform urban space – digitale Bürgerbeteiligung für eine CO2-neutrale und Hitze-resistente Stadt“. Hierzu wurde uns vom Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung (IDG) in Darmstadt die im Rahmen eines EU-Forschungsprojektes entwickelte Software „smarticipate“ zur Inspiration und Anwendung zur Verfügung gestellt.

Climathon Teilnehmende

Unser Fazit der Veranstaltung: Wir haben viel gelernt und viele positive Erfahrungen mitnehmen dürfen, die wir an dieser Stelle teilen möchten. Gerade in der Raumplanung gibt es viele Frage- und Problemstellungen interdisziplinärer Natur, die ein fachübergreifendes Verständnis sowie Kollaboration unter verschiedensten Disziplinen erfordern. Diese Kompetenzen zu stärken ist im Lehrplan im Studium Fundamentale vorgesehen, in dessen Rahmen die Studierenden am Climathon teilnahmen. Somit bot uns die Veranstaltung die Gelegenheit Kenntnisse und Fähigkeiten dieser Art und die dazugehörigen „Softskills“ unter digitalen Bedingungen zu erproben und auszubauen. Neben praktischen digitalen Kollaborationstools haben wir auch neue Motivations- und Moderationstechniken kennengelernt und interdisziplinäre Teamarbeit an aktuellen fachübergreifenden Fragestellungen geübt. Die wichtigste Erfahrung mit Bezug auf Klimaschutz, war vielleicht die, dass sich auch unter Zeitdruck mit guter Energie gemütlich von Zuhause aus gemeinsam tolle Ideen und Lösungen für den Klimaschutz entwickeln lassen und dieses gemeinsame Engagement Spaß macht! Zudem wissen wir jetzt, dass im Hinblick auf digitale Lehre noch mehr – viel mehr – machbar ist.

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