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Forschungsprojekt AFOOT abgeschlossen

Forschungsprojekt AFOOT abgeschlossen

Grafik AFOOT

Das Forschungsprojekt „Alternd zu Fuß oder mit Fahrrad – urban mobil ohne Stress“ (AFOOT) befasste sich mit der Förderung von aktiver Mobilität im Alter und der diesbezüglichen Zusammenarbeit zwischen räumlicher Planung und Gesundheitsförderung. AFOOT verfolgte dabei einen inter- und transdisziplinären Ansatz. Im Vordergrund stand ausgehend von der Metropolregion Nordwest als Untersuchungsregion das kommunale Handeln in Klein- und Mittelstädten. Hier wurden Anknüpfungspunkte für die Abschätzung von Folgen für Gesundheit, gesundheitliche Chancengleichheit sowie Teilhabe in räumlichen Planungsprozessen identifiziert.

Im Rahmen des insgesamt sechsjährigen Forschungsprojekts wurden u.a. eine Arbeitshilfe für intersektorales Verwaltungshandeln von räumlicher Planung und Public Health zur Förderung aktiver Mobilität im Alter entwickelt, eine Querschnittstudie zu den Zusammenhängen zwischen aktiver Mobilität Älterer und der gebauten Umwelt in ländlichen Regionen sowie Klein- und Mittelstädten durchgeführt und beispielhafte Ansätze zur Förderung aktiver Mobilität im Alter in einem Reallabor erprobt.

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts und die Erfahrungen des Reallabors flossen in eine Toolbox ein, die praktische Handreichungen für eine bewegungsfördernde und alternsgerechte Kommunalentwicklung vereint. Beiträge der Toolbox thematisieren u.a. die Bedeutung sozialer Treffpunkte, das Radfahren im Alter, die intersektorale Zusammenarbeit zwischen räumlicher Planung und Gesundheitsförderung sowie die Beteiligung älterer Bewohner*innen an der Gestaltung alternsgerechter Nachbarschaften.

Die zweite Förderphase des Projekts AFOOT wurde von 2018 bis 2021 am Fachgebiet Europäische Planungskulturen und die erste Förderphase 2015 bis 2018 am Fachgebiet Stadt- und Regionalplanung durchgeführt. Das gemeinsam mit dem Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Uni Bremen durchgeführte Projekt ist Teil des Präventionsforschungsnetzwerks AEQUIPA „Körperliche Aktivität, Gerechtigkeit und Gesundheit: Primärprävention für gesundes Altern“ und wurde vom BMBF gefördert.

Download von Arbeitshilfe und Toolbox

Ansprechpartner*innen: Prof. Dr. Sabine Baumgart, Prof. Dr. Karsten Zimmermann, Paula Quentin

Neuerscheinung: Metropolitan Regions, Planning and Governance

Neuerscheinung: Metropolitan Regions, Planning and Governance

Karsten Zimmermann, Daniel Galland, John Harrison, 29. Oktober, 2019

The aim of this book is to investigate contemporary processes of metropolitan change and approaches to planning and governing metropolitan regions. To do so, it focuses on four central tenets of metropolitan change in terms of planning and governance: institutional approaches, policy mobilities, spatial imaginaries, and planning styles. The book’s main contribution lies in providing readers with a new conceptual and analytical framework for researching contemporary dynamics in metropolitan regions. It will chiefly benefit researchers and students in planning, urban studies, policy and governance studies, especially those interested in metropolitan regions.

The relentless pace of urban change in globalization poses fundamental questions about how to best plan and govern 21st-century metropolitan regions. The problem for metropolitan regions—especially for those with policy and decision-making responsibilities—is a growing recognition that these spaces are typically reliant on inadequate urban-economic infrastructure and fragmented planning and governance arrangements. Moreover, as the demand for more ‘appropriate’—i.e., more flexible, networked and smart—forms of planning and governance increases, new expressions of territorial cooperation and conflict are emerging around issues and agendas of (de-)growth, infrastructure expansion, and the collective provision of services. Weitere Informationen.